Idee

„Век живи - век учись.“
„Lebe ein Jahrhundert, lerne ein Jahrhundert.“

Russisches Sprichwort

Beim Zentrum für Eurasisch-Russländische Studien (ZEUS) handelt es sich um eine interdisziplinäre, universitätsweite Forschungs- und Beratungseinrichtung, welche von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät in Kooperation mit dem Rektorat der Universität Rostock sowie dem Rostock International House getragen wird.

Das vorrangige Ziel des ZEUS besteht darin, den multilateralen Austausch von Studierenden sowie akademischen und nicht-akademischen Mitarbeitenden im eurasischen Raum zu intensivieren. Die beteiligten Akteure bearbeiten daran anknüpfend gemeinsame Schwerpunkte in der Lehre und Forschung, welche sich besonders eignen, um die wissenschaftlichen, wirtschaftlichen sowie kulturellen Beziehungen zwischen allen aktiven Partnern ertragsreich zu pflegen.

Aktuelles

Herzlich Willkommen bei ZEUS!

Am 10. November 2020, dem seitens der UNESCO ausgerufen Welttag der Wissenschaft für Frieden und Entwicklung, gründeten Prof. Dr. Jörn Dosch, Prof. Dr. Wolfgang Muno sowie Dr. Ludmila Lutz-Auras (Sprecherin) das Zentrum für Eurasisch-Russländische Studien (ZEUS) an der Universität Rostock. In naher Zukunft informieren wir unsere Leserinnen und Leser auf dieser Plattform über all die anstehenden spannenden Projekte, Ideen und Veranstaltungen!

Alle Interessierte sind herzlich eingeladen, bei Wunsch jeder Zeit Kontakt zu uns aufzunehmen und einen ersten Gedankenaustausch zu starten! Wir freuen uns auf die in Kürze beginnende Zusammenarbeit!

4. Unternehmertag: Russland in Mecklenburg-Vorpommern am 2. Juni 2021 Workshop: Forschung, Lehre – und Digitalisierung

Im Rahmen des seitens der Staatskanzlei organisierten 4. Russlandtag in Mecklenburg-Vorpommern eröffnete Dr. Ludmila Lutz-Auras den Workshop „Forschung, Lehre – und Digitalisierung“ mit einem Impulsvortrag „ Digitalisierung: ‚Die chronischen Leiden der Hochschulreform‘“. Ausgehend von der Tatsache, dass Wissen vor dem Hintergrund der globalen Corona-Pandemie verstärkt die Mobilität entdeckt hat und vermehrt in „To go“-Varianten offeriert wird, betonte die Sprecherin die Notwendigkeit der Aufrechterhaltung der Unterschiede zwischen dem Campus-Stoff und der „Abhol“-Ware. Digitalen Lehre sollte demnach kein Ersatz für die traditionsreichen Präsenzveranstaltungen innerhalb universitären Mauern darstellen, sondern eher als eine Einladung, den Campus attraktiver zu machen, verstanden werden. Wenn die Hochschulen diesen Weg einschlagen, leisten sie einen Beitrag zur Belebung der gesamten Gesellschaft und speziell in Hinblick auf die komplexe Welt der Wissenschaft.

Planspiel „Sonnendorf trifft Miastowęglonośny. 30 Jahr deutsch-polnische Nachbarschaft“

17. Juni 2021

Würdigung des 30. Jahrestages der deutsch-polnischen freundschaftlichen Zusammen­arbeit

Am 17. Juni 1991 haben die Bundesrepublik Deutschland und die Republik Polen den Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit unterschrieben. Dieser dient dem Ausbau der freundschaftlichen Zusammenarbeit beider Länder.

Um  den 30. Jahrestages der deutsch-polnischen freundschaftlichen Zusammen­arbeit als besonde­res Datum zu würdigen, führt das Sachgebiet Internationales der Hanse- und Universitätsstadt Rostock in Koopera­tion mit der Univer­sität Rostock in diesem Jahr ein Planspielprojekt zum Thema Städtepartnerschaft  durch. Durch das Projekt soll die Wichtigkeit von Städtepartnerschaften und freundschaftli­cher internationaler Zusammenarbeit hervorgehoben und die Teilnehmenden für die­ses Thema sen­sibilisiert werden.

Die Teilnehmenden des Planspiels, unter Leitung von Frau Dr. Ludmila Lutz-Auras, sind überwiegend Studie­rende im 4. Semester des Bachelorstudiengangs Politikwissenschaft. Während des Planspiels tau­chen sie in eine Sitzung der Bürgerschaft der fiktiven Stadt Sonnendorf ein. Während dieser Sitzung soll eine Städtepartnerschaft mit der ebenfalls fiktiven polnischen Stadt Miastowęglonośny be­schlossen werden. Die Teilnehmenden nehmen verschiedene Rollen ein und treten beispielsweise als Mitglie­der der Sonnendorfer Bürgerschaft, Vertreter:innen von Presse und Interessenverbänden oder Bür­ger:innen der Stadt auf. Im Fokus der Städtepartnerschaft stehen die Themen Energiewen­de und Energiesicherheit.

Die Durchführung eines Planspiels erlaubt den Studierenden, Prozesse und Dynamiken von kom­munalpolitischen Entscheidungen sowie institutionelle Abläufe auf kommunaler Ebene und Grund­lagen erfolgreichen Projektmanagements kennenzulernen.
 

Kontakt:
Dr. Ludmila Lutz-Auras
Ludmila.lutz-auras@uni-rostock.de